Am Berg der Ziesel

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Am letzten Wochenende 16.-17.07.2011 war ich und meine Katrin im Böhmischen Mittelgebirge unterwegs. Hier vereinen sich einen herrliche Landschaft aus den ehemaligen Vulkankegeln des Milá, Oblik, Raná uvm. mit einer höchst interessanten Flora und Fauna welche viele Raritäten zu bieten hat.
Als wir am Samstag ankamen, führte unser erster Weg in einen ehemaligen Quarzitbruch in der Nähe des Berges Milá. Dort waren, bei der an diesem Wochenende herrschenden Hitze, die Dünensandlaufkäfer in voller Aktion und es war wirklich nicht einfach sich diesen flinken Gesellen auf Fotodistanz zu nähern.
Am späten Nachmittag fuhren wir dann zum Raná, wo wir unser Zelt aufschlugen.
Der Raná stellt die nördlichste Verbreitungsgrenze des Europäischen Ziesel (Spermophilus citellus) dar, was auch der Hauptgrund dieser Fototour war! Diese lustigen kleinen Gesellen kann man den ganzen Tag beobachten und natürlich auch fotografieren, ohne das nur ein Anflug von Langeweile aufkommt! 😉
Am nächsten Morgen stießen noch Oliver Richter, Michael Radloff sowie Andreas Richter, alles gestandene Naturfotografen, zu uns. So begann der Tag, kurz nach Sonnenaufgang, dann erst einmal mit der Suche nach verschiedensten Schmetterlingen und anderen Insekten, welche im Gras ihre Schlafplätze noch nicht verlassen hatten und es entstanden herrliche Aufnahmen im strahlend orange-roten Morgenlicht!
Den Rest des Tages brachten wir dann alle wieder bei den Zieseln zu, wobei Unmengen an wundervollen Fotos auf den Speicherkarten aller Beteiligten landeten. Alle waren einstimmig der Meinung, das diese Tour sich voll und ganz gelohnt hat!!!
Am 26.07.2007 war ich nochmals mit Katrin und Ines Mondon in Raná einige Bilder stammen auch von dieser Tour.


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Im Steinbachtal bei Johanngeorgenstadt

Am 06.07.2011 war ich auf Fototour in Johanngeorgenstadt. Es stand ein kleiner mooriger Teich und die umliegende Wiese im Steinbachtal auf dem Plan. Die Artenvielfalt dieses Biotops macht es sehr interessant. In besonders hoher Abundanz fand ich die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia), die Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) sowie die Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula). An diesem Teich wurde vor zwei Jahren auch die Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) nachgewiesen, welche sich bei mir leider nicht blicken lies. Dafür konnte ich ein Männchen der Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica elisabethae) beobachten. Leider gelangen mir nur Flug-Aufnahmen in Dokuqualität, welche aber für die eindeutige Artbestimmung reichten. Das einzige bekannte, sichere Vorkommen der Hochmoor-Mosaikjungfer, in der näheren Umgebung, ist das von hier ca. 3km entfernten Hochmoor „Kleiner Kranichsee“. Ob nun das Männchen von dort eingeflogen ist oder sich hier eine kleine Population hält ist natürlich nicht sicher.
Auch die Wiese, in der der Teich liegt, bot fotografisch so einiges. Aber schauen Sie selbst:


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Auf Orchideentour

Heute stand das FND „Börnerwiese“ bei Oberwiesental auf meinem Fototourenplan. Diese Bergwiese ist ein wahres ökologisches Kleinod und verdient strengsten Schutz. Sie ist seit 2008 ein Teil des 209 ha umfassenden Naturschutzgebietes „Fichtelberg“.
Zur Zeit stehen die Orchideen in voller Blüte. Neben unzähligen Pflanzen des Gefleckten Knabenkrauts (Dactylorhiza maculata s.l.) fand ich leider nur eine Pflanze des Weißzüngel (Pseudorchis albida) in Reichweite meines Makroobjektivs, am Wegrand. Die anderen Pflanzen standen alle in der Wiese, welche man keinesfalls betreten sollte bzw. darf.
Der Tarant (Swertia perennis), auch Sumpfenzian genannt, fängt gerade an, seine violetten Blüten zu öffnen. Als Eiszeitrelikt hat er sich auf sogenannte Kaltluftinseln (Geländestrukturen, in denen sich die kühle, feuchte Luft staut) zurückgezogen, so dass sich hier am Fichtelberg und bei Scheibenberg, leider die einzigen Vorkommen im ganzen Freistaat Sachsen befinden.


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Erstnachweis Ophiogomphus cecilia

Am 19.07.2010 gelang mir am Oswaldbach, zwischen Waschleithe und Grünhain, am FND „Waldwiese im Oswaldtal“, der Erstnachweis der Grünen Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia) für das Erzgebirge! Diese Stelle liegt auf einer Höhe von 575m ü.NN. Ich konnte über zwei Tage ein Weibchen der Art beobachten, welches über der Waldwiese jagte. Das Wasser des Oswaldbaches hatte eine gemessene Temperatur von 19°C, so dass die Reproduktionschancen gegeben waren. Leider begann nach dem zweiten Beobachtungstag eine kältere Witterungsperiode mit Regen, so dass ich später keine Beobachtungen mehr machen konnte.


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Am Wolfersbach

Der Wolfersbach ist ein kleines Bächlein ,welches nordwestlich von Elterein ca. 100m nach der Gaststätte „Finkenburg“ die „Schlettauer Straße“ quert. Dieses Fließgewässer stellt den Ablauf des „Schwarzen Teiches“ zwischen Elterlein und Geyer dar. Der Wolfersbach ist bekannt für die Vorkommen der Zweigestreiften Quelljungfer (Cordulegaster bolonii) sowie der Gebänderten Prachtlibelle (Caloptryx splendens), welche hier zwar nicht in sehr hoher Abundanz, aber doch regelmäßig zu beobachten sind. Hier gelang mir am 15.06.2011 der Erstnachweis der Blauflügel Prachtlibelle (Calopteryx virgo) mit einem Männchen und einem Weibchen für dieses Gewässer.

Hier möchte ich die beiden Fotos vom Erstnachweis von Calopteryx virgo, sowie einige Aufnahme aus den vorangegengen Jahren zeigen die am Wolfersbach und auf den Wiesen im Umfeld entstanden sind.


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Bei den Kreuzottern

Am 23. Juni 2011, besuchte ich mal wieder mein Kreuzotterrevier bei Markersbach! Erst hatte ich das 100-400 er drauf und ich hatte auch keine Hoffnung näher ran zu kommen, denn schon eine kleine Bewegung meinerseits reichte und die sich sonnende Schlange verschwand unter ihrem Stein. Nach einer Weile zog sich der Himmel etwas zu und sie begann herum zu kriechen. Nun war sie gar nicht mehr ängstlich und ich konnte langsam neben ihr herlaufen. Also Schnell einige Aufnahmen der Schlange gemacht! Nun entschloss ich mich das 100er Makro zu nehmen. Schnell hatte ich die Objektive gewechselt und nun pirschte ich mich langsam näher. Natürlich war es mir auch ein ganz klein wenig mulmig in der Magengegend: Das erste mal so nah an einer Giftschlange, wie würde sie reagieren?! Aber siehe da, die Kreuzotter kroch einfach nur weiter und war keinesfalls ängstlich oder gar angriffslustig! Nach einer Weile verschwand sie zwischen ein paar größeren Steinbrocken und ich hatte herrliche Fotos auf dem Chip!!! ;)


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